OpenShift Virtualization 2026: Lizenz, ROSA, ARO, Kosten
OpenShift Virtualization im Überblick: Lizenz der Virtualization Engine, Betrieb auf ROSA, ARO und Bare Metal, Hardware-Overhead und Kosten in Frankfurt mit Rechenweg.
TL;DR
OpenShift Virtualization betreibt klassische VMs neben Containern im selben OpenShift-Cluster, technisch auf KubeVirt und KVM. Es ist in jeder OpenShift-Edition enthalten. Für reine VM-Umgebungen gibt es die Virtualization Engine, lizenziert pro physischem Server. Gemanagt läuft es auf ROSA und ARO in Frankfurt; zwei m5.metal-Nodes auf ROSA kosten rund 14.234 US-Dollar im Monat.
Was ist OpenShift Virtualization?
OpenShift Virtualization ist ein Operator für Red Hat OpenShift, der virtuelle Maschinen als Kubernetes-Objekte verwaltet. Eine VM läuft in einem virt-launcher-Pod auf dem KVM-Hypervisor des Nodes, nutzt dieselben Netze, Storage-Klassen und RBAC-Regeln wie Container. Grundlage ist das Open-Source-Projekt KubeVirt, das Red Hat upstream maßgeblich mitentwickelt.
Die Produktseite von Red Hat nennt drei Bausteine: den KVM-Hypervisor, die Verwaltung über die OpenShift-Konsole und das Migration Toolkit for Virtualization (MTV) für den Umzug von bestehenden Hypervisoren. Dazu kommt ein Partner-Ökosystem für Storage, Backup und Netzwerk.
Frisch ist der Status des Unterbaus: Die CNCF-Projektseite führt KubeVirt seit dem 4. November 2026 als Graduated Project. Aufgenommen wurde es am 6. September 2019, Incubating ist es seit dem 19. April 2022. Aktuelles Release ist v1.9.1 vom 12. Oktober 2026, v1.10.0 steht als Release Candidate (2. November 2026) bereit. Für Käufer heißt das: Der Kern ist herstellerneutral und auch ohne Red Hat nutzbar, etwa in OKD oder auf anderen Distributionen.
Wo OpenShift Virtualization steht, zeigt der Vergleich mit den anderen Wegen weg von VMware:
| Kriterium | OpenShift Virtualization | VMware vSphere/VCF | Proxmox VE |
|---|---|---|---|
| Hypervisor | KVM (KubeVirt) | ESXi | KVM |
| VMs und Container auf einer Plattform | ja | über VKS | nein (Kubernetes separat) |
| Lizenzbasis | Core Pair oder Bare-Metal-Server | Kerne (mindestens 16 pro CPU) | CPU-Sockel |
| Gemanagt bei Hyperscalern | ROSA, ARO, OpenShift Dedicated | k. A. | nein |
| Migrationswerkzeug | MTV (Forklift) | k. A. | ESXi-Import |
Die Kernregel von VMware steht in Broadcom KB 313548, die Sockel-Lizenz und der ESXi-Import auf der Proxmox-Preisseite (ab 120 € netto pro Sockel und Jahr). Die Lizenzlage nach Broadcom ordnet unser Beitrag zu VMware Tanzu und seinen Alternativen ein, Kubernetes auf Proxmox der Guide Proxmox Kubernetes.
Wie wird OpenShift Virtualization lizenziert?
Es gibt zwei Wege. In OpenShift Kubernetes Engine, Container Platform und Platform Plus ist OpenShift Virtualization enthalten, verlangt aber Bare-Metal-Node-Subscriptions. Die OpenShift Virtualization Engine ist eine reine VM-Edition: eine Subscription pro physischem Server, unabhängig von Sockeln und Kernen, mit unbegrenzt vielen VMs, aber ohne eigene Container.
Die Details stehen im Self-managed OpenShift Subscription Guide:
- Virtualization Engine: nur Bare-Metal-Node-Subscriptions, Core-Pair-Subscriptions gelten nicht. Container sind nur für Infrastruktur-Workloads erlaubt, etwa Storage-Treiber, Backup-Software, Advanced Cluster Management oder Software-defined Storage für die VMs.
- Gast-Betriebssysteme: RHEL in den VMs ist nicht enthalten. Sie brauchen RHEL for Virtual Datacenters oder Subscriptions pro VM. OpenShift-Cluster in VMs erfordern zusätzliche Core Pairs.
- Support: Standard (8x5) oder Premium (24x7).
- Volle Editionen: Bare-Metal-Subscriptions gibt es für x86 und Arm, nur bei Installation direkt auf der Hardware ohne fremden Hypervisor. Virtuelle OpenShift-Cluster auf einem Bare-Metal-Cluster erben dessen Subscriptions.
Die Seite der Virtualization Engine bestätigt: unbegrenzte VMs, MTV inklusive, keine Container. Listenpreise veröffentlicht Red Hat weder dort noch im Guide; Preise gibt es über Vertrieb oder Partner. Wir nennen deshalb keine Zahl. Das Prinzip “pro Server statt pro Kern” ist der wesentliche Unterschied zur Kernlizenz von VMware: Dichte Hosts mit vielen Kernen werden nicht teurer.
Wo läuft OpenShift Virtualization?
Unterstützt sind eigene Bare-Metal-Server im Rechenzentrum sowie fünf Cloud-Plattformen: AWS, ROSA, Oracle Cloud Infrastructure, Azure Red Hat OpenShift und Google Cloud. Bare-Metal-Server anderer Cloud-Anbieter schließt Red Hat ausdrücklich aus. Für deutsche Clouds wie STACKIT, IONOS oder Hetzner bleibt damit nur eigene Hardware im Colocation-Modell.
Die Plattformtabelle der OpenShift-Dokumentation 4.21 führt alle fünf als GA:
| Plattform | Status | Storage (validiert) | Deutsche Region |
|---|---|---|---|
| AWS (self-managed, Bare Metal) | GA | EBS, ODF, Portworx, FSx for NetApp | eu-central-1 Frankfurt |
| ROSA | GA | EBS, Portworx, ODF, FSx | eu-central-1 Frankfurt |
| Azure Red Hat OpenShift | GA | ODF (Doku Microsoft: auch ANF Preview, Azure Disk, Everpure) | Germany West Central |
| Google Cloud | GA ab 4.21.1 | GCP-Storage, NetApp Volumes ab 4.21.2 | k. A. für Virtualization |
| Oracle Cloud Infrastructure | GA | OCI-Storage | k. A. |
ROSA ist in eu-central-1 Frankfurt mit Hosted Control Planes und in der Classic-Architektur verfügbar; ARO führt Germany West Central im Regionswähler der Preisseite. Beide Angebote laufen bei US-Konzernen und unterliegen damit dem CLOUD Act. Was das für die Auswahl bedeutet, ordnet unser Überblick Managed Kubernetes Deutschland ein.
Auf AWS gelten Netzwerkgrenzen, die bei VMware-Umzügen auffallen: Die AWS-Bare-Metal-Doku schließt SR-IOV und Bridge-CNI inklusive VLAN aus. Für flache Layer-2-Netze verweist Red Hat auf sekundäre OVN-Kubernetes-Overlay-Netze. ROSA Classic hat dieselben Anforderungen wie AWS Bare Metal; auf HCP-Clustern laufen VMs auf Bare-Metal-Nodes, VMs als HCP-Nodes sind auf AWS nicht unterstützt.
Was ist bei ARO anders?
ARO nutzt keine Bare-Metal-Hosts, sondern normale Azure-VMs mit verschachtelter Virtualisierung. Unterstützt sind seit Version 4.18 die Serien Dsv5 und Esv5 mit mindestens 8 Kernen, Dsv6 als Preview ab 4.19. Microsoft hat die Funktion im November 2025 allgemein verfügbar gemacht und rechnet RHEL-Gäste je nach Host-Größe teilweise ein.
Die Eckdaten aus der Microsoft-Anleitung und den ARO-Release-Notes:
- Public Preview im Mai 2025, GA im November 2025, Esv5-Unterstützung seit September 2026.
- Für 3 Worker mit je 8 Kernen braucht das Abo mindestens 52 Kerne Quota.
- Mit Azure Disk als Storage gibt es keine Live Migration; dafür empfiehlt Microsoft ODF oder Azure NetApp Files.
- RHEL-Gäste: Hosts mit 96 oder mehr vCPU erhalten unbegrenzte RHEL-Gast-Subscriptions, kleinere Hosts bis zum Verhältnis 8:1 (ein Host mit 64 vCPU trägt bis zu 512 RHEL-Gast-vCPU).
- Windows-Server-VMs laufen über Azure Hybrid Benefit mit Software Assurance oder Subscription; jede VM braucht das Label
azure.microsoft.com/windows-ahb-attestation: "true".
Damit ist ARO der einfachste Einstieg für Teams, die schon in Azure sind: kein Bare-Metal-Pool, normale VM-Größen, Abrechnung über die Azure-Rechnung. Die Grenze liegt bei der Leistung, weil jede VM auf einer VM läuft; Microsoft verweist selbst auf einen Best-Practice-Artikel zum Right-Sizing.
Was kostet OpenShift Virtualization auf ROSA und ARO?
Auf ROSA zahlen Sie EC2-Bare-Metal plus 0,171 US-Dollar Lizenz pro 4 vCPU und Stunde. Zwei m5.metal-Nodes mit je 96 vCPU kosten in Frankfurt mit HCP-Cluster-Gebühr rund 14.234 US-Dollar im Monat. Auf ARO kosten drei D8s_v5-Worker rund 904 Euro VM-Miete plus 749 US-Dollar Lizenz, ohne Master-VMs.
Die Preise stammen aus der ROSA-Preisseite, der AWS-Preisliste für Frankfurt (veröffentlicht am 5. November 2026) und der Azure Retail Prices API für germanywestcentral, jeweils Linux, On-Demand bzw. Pay-as-you-go, netto, Stand 6. November 2026:
| Instanz | Region | vCPU / RAM | Infrastruktur pro Stunde | Lizenz pro Stunde |
|---|---|---|---|---|
| m5.metal (ROSA) | eu-central-1 | 96 / 384 GiB | 5,52 USD | 24 × 0,171 = 4,104 USD |
| c5n.metal (ROSA) | eu-central-1 | 72 / 192 GiB | 4,428 USD | 18 × 0,171 = 3,078 USD |
| m6i.metal (ROSA) | eu-central-1 | 128 / 512 GiB | 7,36 USD | 32 × 0,171 = 5,472 USD |
| D8s_v5 (ARO) | Germany West Central | 8 / k. A. | 0,4129 € | 2 × 0,171 = 0,342 USD |
| E8s_v5 (ARO) | Germany West Central | 8 / k. A. | 0,5458 € | 2 × 0,171 = 0,342 USD |
| D96s_v5 (ARO) | Germany West Central | 96 / k. A. | 4,9553 € | 24 × 0,171 = 4,104 USD |
Rechenweg ROSA mit HCP, 2 × m5.metal, 730 Stunden, US-Dollar netto:
- EC2: 2 × 5,52 × 730 = 8.059,20
- Lizenz: 2 × 24 Einheiten × 0,171 × 730 = 5.991,84
- Cluster-Gebühr HCP: 0,25 × 730 = 182,50
- Summe: 14.233,54 pro Monat, ohne EBS, Load Balancer und Traffic
Zwei Nodes sind nach dem Red-Hat-Lernpfad für ROSA das Minimum für unterstützte Workloads. Mit einem 1-Jahres-Vertrag (1.000 US-Dollar pro 4 vCPU und Jahr) sinkt die Lizenz auf 4.000 US-Dollar im Monat für beide Nodes, mit 3 Jahren (667 US-Dollar) auf rund 2.668 US-Dollar.
Rechenweg ARO, 3 × D8s_v5 als VM-Worker, 730 Stunden: VM-Miete 3 × 0,4129 × 730 = 904,25 Euro, Lizenz 3 × 2 × 0,171 × 730 = 748,98 US-Dollar. Die drei Master-VMs, die ARO verlangt, kommen hinzu; die Gesamtrechnung für einen ARO-Cluster steht in unserem Beitrag OpenShift Kosten. Mehr zu Preisen für Block- und RWX-Storage, den VMs für Live Migration brauchen, finden Sie im Kubernetes-Storage-Vergleich.
Welche Hardware und welchen Overhead braucht es?
OpenShift Virtualization verlangt CPUs mit Intel VT-x, AMD-V oder ARM-Virtualisierungserweiterungen, aktiviertem NX-Flag und RHEL-9-Unterstützung. Pro Worker reserviert es etwa 360 MiB RAM und 2 Kerne, auf den Infrastruktur-Nodes 4 Kerne und 2179 MiB. Jede VM kostet zusätzlich mindestens 218 MiB plus 8 MiB pro vCPU.
Die Formeln stammen aus den Overhead-Anforderungen und den CPU-Anforderungen der Dokumentation 4.21:
- Speicher pro VM: 0,002 × angeforderter RAM + 218 MiB + 8 MiB × vCPU + 16 MiB × Grafikgeräte. SR-IOV-Geräte oder GPUs kosten je 1 GiB extra, SEV 256 MiB, TPM 53 MiB.
- Beispielrechnung: Eine VM mit 8 GiB und 4 vCPU braucht 0,002 × 8.192 + 218 + 32 = rund 266 MiB Overhead. Red Hat selbst rechnet für 10 VMs mit je 1 GiB und 2 vCPU 11,68 GiB Speicherbedarf im Cluster.
- Storage: etwa 10 GiB pro Node für die Installation.
- Live Migration: braucht Shared Storage mit
ReadWriteMany(RWX) und so viel freien Speicher, wie die parallel entleerten Nodes an VM-Requests tragen (Live-Migration-Anforderungen). - Gemischte CPUs: Unterschiedliche CPU-Generationen im Cluster können Live Migration scheitern lassen; Red Hat empfiehlt Node-Affinity-Regeln.
So installieren Sie den Operator per CLI, nachdem der Katalog im Namespace openshift-cnv abonniert ist (auf ROSA zuvor einen Machine Pool mit Bare-Metal-Instanzen anlegen):
cat <<'EOF' > hyperconverged.yaml
apiVersion: hco.kubevirt.io/v1beta1
kind: HyperConverged
metadata:
name: kubevirt-hyperconverged
namespace: openshift-cnv
spec:
EOF
oc apply -f hyperconverged.yaml
watch oc get csv -n openshift-cnv # PHASE muss "Succeeded" zeigen
Das Manifest entspricht der CLI-Anleitung von Red Hat.
Wie migrieren Sie VMs von VMware?
Der Umzug läuft über das Migration Toolkit for Virtualization, upstream Forklift. Von VMware vSphere sind Cold, Warm und Offload Copy möglich, von oVirt Cold und Warm, von OpenStack, Nutanix und Hyper-V nur Cold. Warm Migration verkürzt die Ausfallzeit, weil geänderte Blöcke vorab kopiert werden und nur der letzte Abgleich offline läuft.
Die Liste der Quellsysteme steht im Forklift-Repository. Ein typischer Ablauf:
- Inventar: VMs nach Betriebssystem, Disk-Größe, Netz (VLAN, feste IPs) und Abhängigkeiten gruppieren. VLAN-Bindungen sind auf AWS und ROSA nicht 1:1 abbildbar.
- Storage festlegen: eine RWX-fähige Storage-Klasse, wenn Live Migration nötig ist; auf ARO nicht Azure Disk.
- Provider in MTV anlegen: vCenter als Quelle, den OpenShift-Cluster als Ziel, Netz- und Storage-Mappings definieren.
- Pilot mit Cold Migration: wenige unkritische VMs, Treiber (VirtIO) und Boot prüfen.
- Warm Migration in Wellen: für VMware und oVirt, Cutover in Wartungsfenstern.
- Lizenzen nachziehen: RHEL-Gäste (außer bei ARO-Hosts ab 96 vCPU) und Windows-Lizenzen getrennt klären.
Red Hat nennt auf der Produktseite als Referenz Emirates NBD, die 9.000 VMs in 6 Monaten migriert haben. Das ist eine Herstellerangabe, kein unabhängiger Wert.
Für wen passt OpenShift Virtualization?
Es passt, wenn VMs und Container dauerhaft nebeneinander laufen sollen und das Team OpenShift ohnehin betreibt oder einführt. Für reine VM-Bestände ohne Kubernetes-Plan ist die Virtualization Engine eine Option, Proxmox VE aber einfacher. Wer Kubernetes nur für Container braucht, kommt mit Managed Kubernetes günstiger.
- Sie haben OpenShift und VMware parallel: OpenShift Virtualization konsolidiert beides auf einer Plattform mit einer Konsole, einem RBAC-Modell und GitOps für VMs.
- Sie sind in Azure und wollen keinen Bare-Metal-Pool: ARO mit Dsv5 oder Esv5 ist der einfachste Einstieg; Grenze ist die Leistung durch verschachtelte Virtualisierung.
- Sie brauchen hohe VM-Dichte auf AWS: ROSA mit Bare-Metal-Nodes; Grenze sind die hohen Mindestkosten pro Node und fehlendes VLAN.
- Sie brauchen Betrieb in deutscher Hand: self-managed auf eigener Hardware oder in Colocation, weil Bare-Metal-Server anderer Cloud-Anbieter nicht unterstützt sind. Einen Überblick gibt Kubernetes on premise.
- Sie wollen keine Red-Hat-Subscription: KubeVirt direkt oder OKD, mit Community-Support statt Herstellersupport.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen OpenShift Virtualization und KubeVirt?
KubeVirt ist das Open-Source-Projekt der CNCF, seit dem 4. November 2026 als Graduated Project geführt. OpenShift Virtualization ist Red Hats unterstütztes Produkt darauf, mit Operator, Konsole, Migration Toolkit, zertifizierten Storage-Partnern und Herstellersupport (8x5 oder 24x7).
Was kostet OpenShift Virtualization?
Auf ROSA zahlen Sie 0,171 US-Dollar pro 4 vCPU und Stunde plus Bare-Metal-Instanz, etwa 5,52 US-Dollar pro Stunde für m5.metal in Frankfurt; zwei Nodes kommen auf rund 14.234 US-Dollar im Monat. Self-managed wird pro Server oder Core Pair lizenziert, Listenpreise veröffentlicht Red Hat nicht.
OpenShift Virtualization vs VMware: Was ist günstiger?
Das hängt an der Hostgröße. VMware lizenziert nach Kernen, mindestens 16 pro CPU. Die OpenShift Virtualization Engine zählt einen physischen Server unabhängig von Sockeln und Kernen. Je mehr Kerne pro Host, desto eher spricht die Lizenzlogik für OpenShift; konkrete Preise müssen Sie anfragen.
Kann ich in der OpenShift Virtualization Engine auch Container betreiben?
Nein, nur Infrastruktur-Container wie Storage-Treiber, Backup-Agenten oder Advanced Cluster Management. Eigene Anwendungscontainer brauchen OpenShift Kubernetes Engine, Container Platform oder Platform Plus, oder Core-Pair-Subscriptions für OpenShift in VMs.
Läuft OpenShift Virtualization bei STACKIT, IONOS oder Hetzner?
Nicht unterstützt. Die Dokumentation 4.21 schließt Bare-Metal-Server anderer Cloud-Anbieter als AWS, Azure, Google Cloud und Oracle aus. Technisch lässt sich KubeVirt dort installieren, aber ohne Red-Hat-Support für die Virtualisierung.
Brauche ich auf ARO Bare-Metal-Nodes?
Nein. ARO nutzt Azure-VMs der Serien Dsv5 und Esv5 mit mindestens 8 Kernen, Dsv6 als Preview ab Version 4.19. Für einen Cluster mit 3 solchen Workern brauchen Sie 52 Kerne Quota im Abo.
Quellen
- Red Hat: OpenShift Virtualization (Produktseite) (abgerufen 6. November 2026)
- Red Hat: OpenShift Virtualization Engine (abgerufen 6. November 2026)
- Red Hat: Self-managed OpenShift Subscription Guide (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): Cloud platforms (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): OpenShift Virtualization on AWS bare metal (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): Physical resource overhead requirements (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): CPU requirements (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): Live migration requirements (abgerufen 6. November 2026)
- OpenShift Docs (Quelle, enterprise-4.21): Deploy the Operator by using the CLI (abgerufen 6. November 2026)
- Microsoft Learn: OpenShift Virtualization for Azure Red Hat OpenShift (abgerufen 6. November 2026)
- Microsoft Learn: What's new with Azure Red Hat OpenShift (abgerufen 6. November 2026)
- Microsoft: Azure Red Hat OpenShift Pricing (abgerufen 6. November 2026)
- Azure Retail Prices API (germanywestcentral, EUR) (abgerufen 6. November 2026)
- AWS: ROSA Pricing (abgerufen 6. November 2026)
- AWS: ROSA endpoints and quotas (abgerufen 6. November 2026)
- AWS Price List: EC2 On-Demand EU (Frankfurt) Linux (abgerufen 6. November 2026)
- Red Hat Learning Path: OpenShift Virtualization auf ROSA, Voraussetzungen (abgerufen 6. November 2026)
- CNCF: KubeVirt Projektseite (abgerufen 6. November 2026)
- GitHub: KubeVirt Releases (abgerufen 6. November 2026)
- Broadcom KB 313548: Counting cores for VCF and vSphere Foundation (abgerufen 6. November 2026)
- Proxmox VE: Subskriptionspreise (abgerufen 6. November 2026)
- GitHub: Forklift (Migration Toolkit for Virtualization upstream) (abgerufen 6. November 2026)