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Kubernetes On-Premise 2026: 7 Plattformen und Kosten

Kubernetes on premise im Vergleich: EKS Anywhere, AKS auf Azure Local, Google Distributed Cloud, OpenShift, RKE2, Talos und Kubermatic mit Listenpreisen und Rechenweg.

Aktualisiert 10 Min. LesezeitFakten geprüft am 19. Oktober 2026

TL;DR

Kubernetes on premise betreiben Sie 2026 entweder mit einer Hyperscaler-Erweiterung (EKS Anywhere, AKS auf Azure Local, Google Distributed Cloud) oder mit einer Distribution (OpenShift, RKE2, Talos, Kubermatic). Die Lizenzmodelle reichen von 0 USD bis 24.000 USD pro Cluster und Jahr. Hardware, Personal und Betrieb tragen Sie immer selbst.

Was heißt Kubernetes on premise 2026?

Kubernetes on premise heißt: Control Plane und Worker laufen auf Hardware, die Sie selbst besitzen oder in einem Colocation-Rechenzentrum betreiben. Anders als bei Managed Kubernetes übernimmt kein Anbieter die Control Plane im Betrieb. Sie entscheiden über Distribution, Hypervisor oder Bare Metal, Updates, Backups und Hochverfügbarkeit. Die Software kann trotzdem aus der Cloud verwaltet werden.

Diese letzte Unterscheidung ist 2026 wichtiger geworden. Alle drei großen Hyperscaler verkaufen inzwischen Kubernetes für das eigene Rechenzentrum, verwaltet über ihr Cloud-Portal. Microsoft fasst das als “AKS everywhere” zusammen: dieselbe AKS-Engine und dieselben APIs auf eigener Hardware, verwaltet über die Azure-Managementebene, wie die Learn-Übersicht zu AKS Hybrid and Edge (Stand 14.09.2026) beschreibt. Daneben stehen klassische Distributionen, die ohne Cloud-Anbindung auskommen.

Wer die Plattform betreibt, ist dabei die eigentliche Frage. Bei EKS Anywhere oder Google Distributed Cloud kommt die Software vom Hyperscaler, die Server, das Netzwerk und die Upgrades liegen bei Ihnen. Wer das nicht will, sucht eher einen Managed-Kubernetes-Anbieter mit Rechenzentrum in Deutschland oder einen Dienstleister, der den Betrieb auf Ihrer Hardware übernimmt.

Für die Versionsplanung gilt der Upstream-Takt. Nach kubernetes.io ist 1.37.1 vom 15. September 2026 aktuell, 1.34 erreicht am 27. Oktober 2026 sein End of Life. Jede Minor-Version bekommt rund ein Jahr Patches. On-Premise-Produkte verlängern das teils gegen Geld.

Welche Plattformen gibt es für Kubernetes on premise?

Sieben Plattformen decken den Markt in Deutschland weitgehend ab: drei Hyperscaler-Produkte (EKS Anywhere, AKS auf Azure Local, Google Distributed Cloud software only) und vier herstellerunabhängige Distributionen (Red Hat OpenShift, SUSE RKE2 mit Rancher, Talos Linux mit Omni, Kubermatic Kubernetes Platform). Sie unterscheiden sich vor allem bei Lizenzmodell, Cloud-Abhängigkeit und unterstützter Infrastruktur.

Plattform Infrastruktur (Herstellerangabe) Verwaltung Lizenzmodell (Liste, netto)
EKS Anywhere vSphere, Bare Metal, Nutanix, Snow CLI eksctl anywhere Software Open Source, Subskription 24.000 USD pro Cluster und Jahr
AKS auf Azure Local Azure-Local-Hardware (validiert) Azure-Portal über Azure Arc AKS ohne Aufpreis, Azure-Local-Gebühr pro physischem Kern
Google Distributed Cloud (software only) vSphere, Bare Metal über Google Cloud, neben GKE-Clustern 0,03288 USD pro vCPU und Stunde
Red Hat OpenShift Bare Metal, vSphere, OpenStack, Nutanix, auch disconnected selbst gehostet Subskription pro Core-Pair oder pro Bare-Metal-Server, Preis auf Anfrage
SUSE RKE2 + Rancher beliebige Linux-Server Rancher (selbst gehostet) Community kostenlos, Rancher Prime auf Anfrage
Talos Linux + Omni Bare Metal, Hypervisoren, Edge Omni (SaaS oder selbst gehostet) Omni ab 25 USD pro Node und Monat, Enterprise 1.000 USD pro Node und Jahr
Kubermatic Kubernetes Platform vSphere, OpenStack, KubeVirt, Nutanix; Bare Metal experimentell KKP-Dashboard (selbst gehostet) Community Edition kostenlos, Enterprise auf Anfrage

Quellen der Zeilen: die Preis- und Doku-Seiten von AWS, Azure Local, GKE, Red Hat, RKE2, Sidero Labs und Kubermatic. Ein Ranking leiten wir daraus nicht ab; welche Zeile passt, hängt von Ihrer vorhandenen Infrastruktur ab.

Nicht in der Tabelle: reines kubeadm oder k3s ohne Hersteller-Support. k3s läuft nach der Doku schon mit 2 Kernen und 2 GB RAM pro Server-Node und 1 Kern mit 512 MB pro Agent. Das ist der günstigste Einstieg, aber ohne Herstellergarantie. Details zu k3s bei Anbietern stehen in unserem Beitrag zu k3s-Hosting.

Was kosten die Hyperscaler-Optionen on premise?

Die drei Hyperscaler rechnen völlig unterschiedlich ab: AWS pauschal pro Cluster, Google pro vCPU in den Worker-Nodes, Microsoft pro physischem Kern der Azure-Local-Hosts. Bei kleinen Clustern fällt die AWS-Pauschale stärker ins Gewicht, bei großen Clustern die vCPU-Abrechnung von Google. Microsoft verlangt für AKS selbst nichts, setzt aber validierte Azure-Local-Hardware voraus.

EKS Anywhere

Die Software ist Open Source und ohne Subskription nutzbar. Die EKS Anywhere Enterprise Subscription kostet pro Cluster 24.000 USD im Jahr bei 1 Jahr Laufzeit (2.000 USD monatlich) oder 18.000 USD im Jahr bei 3 Jahren (1.500 USD monatlich), unabhängig von der Clustergröße. Zusätzlich verlangt AWS einen Enterprise- oder Enterprise-On-Ramp-Supportvertrag, der separat kostet. Enthalten sind Support, Curated Packages und Extended Support für Kubernetes-Versionen.

Versionen: EKS Anywhere v0.26 vom 16. Juli 2026 unterstützt Kubernetes 1.30 bis 1.36, so die Versionsseite. Standard-Support läuft 14 Monate, Extended Support weitere 12 Monate, aber nur mit Subskription und gültigem Lizenz-Token pro Cluster. Upstream 1.37 fehlt noch.

AKS auf Azure Local

AKS enabled by Azure Arc kostet auf Azure Local seit Januar 2025 nichts extra (ab Release 2402), so die Preisseite. Bezahlt wird die Azure-Local-Host-Gebühr. Die Preisseite zeigt den Betrag nicht an; die Azure Retail Prices API führt die “Standard Monthly Service Fee” mit 0,33 USD pro physischem Kern und Tag, als Referenzpreis 0,2904 €. Abgerechnet wird in USD. Die ersten 60 Tage nach Registrierung sind frei. Mit Windows Server Datacenter und Software Assurance kann die Host-Gebühr über Azure Hybrid Benefit entfallen. Wer statt Azure Local eigene Server ohne Hypervisor nutzen will, findet die Preview im Beitrag zu AKS auf Bare Metal.

Google Distributed Cloud (software only)

Google berechnet laut GKE-Preisseite 0,03288 USD pro vCPU und Stunde, für vSphere und Bare Metal gleich. Gezählt werden nur vCPUs der User-Cluster; Admin-Cluster und Control-Plane-Nodes sind ausgenommen. Bei Bare Metal mit Hyperthreading zählt eine physische CPU als zwei vCPUs. Google nennt das Produkt inzwischen Google Distributed Cloud software only, früher Anthos clusters on bare metal.

Rechenbeispiel: 3 Worker mit je 16 Kernen

Annahme: ein produktiver Cluster mit 3 Control-Plane-Nodes und 3 Workern, jeder Worker mit 16 physischen Kernen und Hyperthreading (32 vCPU). Listenpreise netto, Stand 19.10.2026, ohne Hardware, Strom, Personal und Supportverträge.

Plattform Rechnung Lizenz pro Monat
EKS Anywhere (1 Jahr) 1 Cluster x 2.000 USD 2.000 USD
EKS Anywhere (3 Jahre) 1 Cluster x 1.500 USD 1.500 USD
Google Distributed Cloud 96 vCPU x 0,03288 USD x 730 h 2.304,23 USD
AKS auf Azure Local 3 Hosts x 16 Kerne x 0,33 USD x 30 Tage 475,20 USD
Talos + Omni Startup 6 Nodes x 25 USD 150 USD
Talos Enterprise Linux Minimum 10 Nodes x 1.000 USD / 12 833,33 USD
OpenShift, Rancher Prime, KKP Enterprise nicht öffentlich k. A.

Zwei Einschränkungen: Bei Azure Local laufen Control Plane und Worker als VMs auf den Hosts, die Topologie ist also eine andere als bei den Bare-Metal-Zeilen. Und bei EKS Anywhere kommt der AWS-Enterprise-Support hinzu, dessen Preis von Ihrem gesamten AWS-Umsatz abhängt. Für Managed-Angebote in der Cloud finden Sie dieselbe Clustergröße im Kostenvergleich Managed Kubernetes.

Was kosten OpenShift, Rancher, Talos und Kubermatic?

Bei den unabhängigen Distributionen ist der Kern meist Open Source und kostenlos, bezahlt wird Support. Öffentliche Preise nennt nur Sidero Labs für Talos und Omni. Red Hat, SUSE und Kubermatic verkaufen Subskriptionen auf Anfrage. Entscheidend ist deshalb die Zähleinheit: Kerne, Server oder Nodes. Sie bestimmt, wie teuer große Bare-Metal-Server werden.

Red Hat OpenShift zählt nach dem Subscription Guide in Core-Pairs, also 2 physische Kerne oder 4 vCPUs pro Einheit, auf Clusterebene summiert. Für Bare Metal gibt es eine Server-Subskription: 1 Server zählt als 1 Einheit, egal wie viele Sockel oder Kerne er hat. Control-Plane-Nodes zählen nicht, Infrastruktur-Nodes nur, solange keine Anwendungen darauf laufen. Bei kompakten 3-Node-Clustern zählen alle Kerne aller drei Nodes. Minor-Versionen haben 18 Monate Support, gerade Versionen mit EUS-Add-ons bis zu 48 Monate, so die Lifecycle-Policy. Die Doku führt Versionen bis 4.22 und dokumentiert Installationen in disconnected Umgebungen. Unsere Einordnung der Preise steht unter OpenShift Kosten.

SUSE RKE2 ist die Distribution hinter Rancher Prime. Die RKE2-Doku nennt Voreinstellungen für den CIS Kubernetes Benchmark (v1.11 und v1.12), FIPS 140-2 und containerd als eingebettete Runtime ohne Docker-Abhängigkeit. RKE2 läuft allein oder wird von Rancher ab v2.6 provisioniert. Den Unterschied zwischen Community und Prime beschreibt unser Beitrag zu SUSE Rancher Prime.

Talos Linux mit Omni hat als einzige Distribution eine öffentliche Preisliste. Laut Sidero Labs ist Omni Hobby bis 10 Nodes kostenlos, Omni Startup kostet 25 USD pro Node und Monat (bis 50 Nodes), Talos Enterprise Linux 1.000 USD pro Node und Jahr bei mindestens 10 Nodes, inklusive Omni Enterprise und 24/7-Support. Omni lässt sich selbst hosten, auch air-gapped. Mehr zum Betrieb steht im Beitrag zu Talos Linux.

Kubermatic Kubernetes Platform verwaltet viele Cluster auf unterschiedlicher Infrastruktur. Die Provider-Liste führt vSphere ab 6.5, OpenStack, KubeVirt, Nutanix und VMware Cloud Director als Tier 1; Bare Metal und Edge sind Tier 2 und experimentell. Die Einordnung gegenüber Rancher und Gardener finden Sie im Beitrag zu Kubermatic.

Welche Pflichten entstehen on premise in Deutschland?

On premise liegen alle Betriebspflichten bei Ihnen: Backup, Hochverfügbarkeit, Zugriffskontrolle, Patches. Für Behörden und regulierte Unternehmen ist der BSI IT-Grundschutz der übliche Maßstab. Der Baustein APP.4.4 Kubernetes muss immer zusammen mit SYS.1.6 Containerisierung angewendet werden und verlangt unter anderem eine Datensicherung inklusive etcd.

Konkret aus dem Baustein APP.4.4 (Edition 2022), die bei Managed Kubernetes teils der Anbieter abdeckt, on premise aber Sie:

  1. APP.4.4.A5 Datensicherung im Cluster (Basis): Die Sicherung muss die Konfigurationsdatenbank, namentlich etcd, umfassen. Snapshots von persistenten Volumes ersetzen sie nicht.
  2. APP.4.4.A3 Identitäts- und Berechtigungsmanagement (Basis): Rollen und Zugriffe auf die Control Plane planen.
  3. APP.4.4.A9 Service-Accounts (Standard): Pods sollen nicht den “default”-Service-Account nutzen.
  4. APP.4.4.A19 Hochverfügbarkeit (erhöhter Schutzbedarf): Control Plane und Anwendungen redundant auslegen.
  5. APP.4.4.A20 Verschlüsselte Datenhaltung (erhöhter Schutzbedarf): Dateisysteme mit etcd-Daten verschlüsseln.

Ein Vorteil gegenüber der Cloud: Der CLOUD Act greift nicht auf Daten, die ausschließlich auf Ihrer Hardware liegen. Bei den Hyperscaler-Produkten bleibt aber eine Verbindung zur Managementebene der US-Konzerne. AKS auf Azure Local etwa verwaltet Cluster über das Azure-Portal. Wer Souveränität priorisiert, prüft, welche Metadaten dorthin fließen, oder nimmt eine Distribution ohne Cloud-Pflicht. Mehr zur Abwägung steht unter souveräne Cloud-Anbieter.

So sieht der Einstieg mit EKS Anywhere auf Bare Metal aus, nach der Getting-Started-Anleitung. Für air-gapped Installationen ergänzt AWS den Parameter --bundles-override:

# Cluster-Konfiguration für Bare Metal erzeugen
eksctl anywhere generate clusterconfig onprem-prod --provider tinkerbell > onprem-prod.yaml

# Cluster mit Hardware-Inventar anlegen
eksctl anywhere create cluster -f onprem-prod.yaml --hardware-csv hardware.csv

# Danach wie gewohnt
kubectl get machines -A

Für wen passt welche Plattform?

Die Wahl folgt der vorhandenen Infrastruktur, nicht dem Feature-Katalog. Wer bereits stark auf einen Hyperscaler setzt, bekommt mit dessen On-Premise-Produkt dieselben Werkzeuge. Wer VMware ablösen oder Lizenzbindung vermeiden will, landet eher bei einer Distribution. Kleine Teams mit wenig Personal sollten den Betriebsaufwand ehrlich gegen Managed Kubernetes rechnen.

  • EKS Anywhere passt zu Teams mit AWS-Enterprise-Support und wenigen großen Clustern, weil der Preis pro Cluster fix ist. Grenze: Viele kleine Cluster werden teuer, 1.37 fehlt noch.
  • AKS auf Azure Local passt zu Microsoft-Umgebungen mit Windows-Server-Lizenzen, weil AKS ohne Aufpreis kommt und Hybrid Benefit die Host-Gebühr streichen kann. Grenze: validierte Hardware und Azure-Anbindung.
  • Google Distributed Cloud passt zu GKE-Nutzern, die dieselben Werkzeuge im eigenen Rechenzentrum wollen. Grenze: Kosten wachsen linear mit jeder Worker-vCPU.
  • OpenShift passt zu Organisationen, die eine komplette Plattform mit langen Supportzyklen und disconnected Betrieb brauchen. Grenze: Preise nur auf Anfrage.
  • RKE2 mit Rancher passt zu Teams, die viele Cluster auf beliebigen Linux-Servern verwalten und mit Community-Support starten wollen. Grenze: Enterprise-Preise nicht öffentlich.
  • Talos mit Omni passt zu Bare-Metal- und Edge-Setups, die ein unveränderliches Betriebssystem wollen; der Weg auf Proxmox steht im Beitrag zu Proxmox Kubernetes. Grenze: neues Betriebsmodell für das Team, Enterprise erst ab 10 Nodes.
  • Kubermatic passt zu Betreibern mit OpenStack oder vSphere, die Kubernetes als internen Dienst anbieten. Grenze: Bare Metal noch experimentell.

FAQ

Was kostet Kubernetes on premise?

Die Lizenz reicht von 0 USD (kubeadm, k3s, RKE2 Community) bis 24.000 USD pro Cluster und Jahr (EKS Anywhere, 1 Jahr). Google Distributed Cloud kostet 0,03288 USD pro vCPU und Stunde, Azure Local 0,33 USD pro physischem Kern und Tag. Hardware, Rechenzentrum und Personal kommen in jedem Fall hinzu und sind meist der größere Posten.

Kubernetes on premise vs. Managed Kubernetes: was ist der Unterschied?

Bei Managed Kubernetes betreibt der Anbieter die Control Plane in seinem Rechenzentrum, Sie zahlen pro Node oder Cluster. On premise betreiben Sie alles selbst auf eigener Hardware, auch wenn die Software von AWS, Microsoft oder Google stammt. Sie gewinnen Kontrolle über Datenort und Hardware und übernehmen dafür Updates, Backups und Bereitschaft.

EKS Anywhere vs. Google Distributed Cloud: was ist günstiger?

Das hängt von der Clustergröße ab. EKS Anywhere kostet pauschal 2.000 USD pro Cluster und Monat (1 Jahr), Google 0,03288 USD pro Worker-vCPU und Stunde. Bei 730 Stunden liegt der Gleichstand bei rund 83 Worker-vCPUs (2.000 / (0,03288 x 730)). Darüber ist EKS Anywhere günstiger, darunter Google, ohne den AWS-Supportvertrag eingerechnet.

Kann ich Kubernetes on premise ohne Internetverbindung betreiben?

Ja, mit passenden Produkten. Red Hat dokumentiert OpenShift-Installationen in disconnected Umgebungen, Sidero Labs bietet Omni und Talos Enterprise selbst gehostet und air-gapped an. Die Hyperscaler-Produkte setzen meist eine Verbindung zur Managementebene voraus; Microsoft listet für Azure Local eine eigene Stufe für disconnected Betrieb mit Preis auf Anfrage.

Welche Kubernetes-Version sollte ich on premise einsetzen?

Upstream ist 1.37 aktuell, 1.34 fällt am 27. Oktober 2026 aus dem Support. Planen Sie mit einer Version, die Ihr Produkt offiziell unterstützt: EKS Anywhere v0.26 etwa endet bei 1.36. Wer seltener upgraden will, braucht Extended Support (EKS Anywhere) oder EUS-Versionen (OpenShift).

Welche BSI-Anforderungen gelten für Kubernetes on premise?

Der IT-Grundschutz-Baustein APP.4.4 Kubernetes gilt immer zusammen mit SYS.1.6 Containerisierung. Zu den Basis-Anforderungen gehören eine Datensicherung inklusive etcd (A5) und ein Identitäts- und Berechtigungsmanagement (A3). Bei erhöhtem Schutzbedarf kommen Hochverfügbarkeit (A19) und verschlüsselte etcd-Daten (A20) hinzu.

Quellen

  1. AWS: EKS Anywhere Pricing (abgerufen 19. Oktober 2026)
  2. EKS Anywhere Doku: Versionsunterstützung (abgerufen 19. Oktober 2026)
  3. Microsoft Learn: What is AKS Hybrid and Edge? (abgerufen 19. Oktober 2026)
  4. Azure Local Pricing (abgerufen 19. Oktober 2026)
  5. Azure Retail Prices API (Azure Stack HCI, Standard Monthly Service Fee) (abgerufen 19. Oktober 2026)
  6. Google Cloud: GKE Pricing (Hybrid and Multi-Cloud) (abgerufen 19. Oktober 2026)
  7. Google Cloud: GDC (software only) for bare metal overview (abgerufen 19. Oktober 2026)
  8. Red Hat: Self-managed OpenShift subscription guide (abgerufen 19. Oktober 2026)
  9. Red Hat: OpenShift Container Platform Life Cycle Policy (abgerufen 19. Oktober 2026)
  10. Red Hat Doku: OpenShift 4.19 Architecture (abgerufen 19. Oktober 2026)
  11. RKE2 Doku (abgerufen 19. Oktober 2026)
  12. K3s Doku: Requirements (abgerufen 19. Oktober 2026)
  13. Sidero Labs: Pricing (abgerufen 19. Oktober 2026)
  14. Kubermatic Doku: Supported Providers (abgerufen 19. Oktober 2026)
  15. EKS Anywhere Doku: Getting started Bare Metal (abgerufen 19. Oktober 2026)
  16. kubernetes.io: Releases (abgerufen 19. Oktober 2026)
  17. BSI IT-Grundschutz: APP.4.4 Kubernetes (Edition 2022) (abgerufen 19. Oktober 2026)

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