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EKS Kubernetes 1.37: Support bis Dezember 2028

Amazon EKS unterstützt seit Oktober 2026 Kubernetes 1.37. Fristen, Preise, Breaking Changes und der Stand bei AKS und GKE für Teams in Deutschland.

Aktualisiert 5 Min. LesezeitFakten geprüft am 3. Oktober 2026

TL;DR

EKS Kubernetes 1.37 ist seit dem 2. Oktober 2026 in allen EKS-Regionen verfügbar, also auch in Frankfurt. Standard Support läuft bis 1. Dezember 2027, Extended Support bis 1. Dezember 2028. Dringender als das Upgrade auf 1.37 ist für viele Teams 1.34: Dessen Standard Support endet am 2. Dezember 2026.

Was hat AWS angekündigt?

AWS hat am 2. Oktober 2026 Kubernetes 1.37 für Amazon EKS und EKS Distro freigegeben. Neue Cluster und Upgrades laufen über Konsole, eksctl oder Infrastructure as Code. Laut AWS-Ankündigung gilt das für alle Regionen, in denen EKS verfügbar ist, einschließlich GovCloud.

Der EKS-Versionskalender nennt die Fristen (Stand 03.10.2026):

Version EKS-Release Ende Standard Support Ende Extended Support
1.37 01.10.2026 01.12.2027 01.12.2028
1.36 02.06.2026 02.08.2027 02.08.2028
1.35 27.01.2026 27.03.2027 27.03.2028
1.34 02.10.2025 02.12.2026 02.12.2027
1.33 29.05.2025 29.07.2026 29.07.2027
1.31 26.09.2024 26.11.2025 26.11.2026

Im Standard Support sind damit vier Versionen (1.34 bis 1.37), im Extended Support drei (1.31 bis 1.33). Die Cluster-Gebühr beträgt gemäß Preisseite 0,10 USD pro Stunde im Standard Support und 0,60 USD im Extended Support, netto, in allen Regionen gleich.

Welche Änderungen in 1.37 brechen Workloads?

AWS markiert in den Release Notes zu 1.37 zwei Änderungen als wichtig und eine Kubelet-Änderung mit Handlungsbedarf. Am riskantesten ist SELinux: Pods, die sich ein Volume mit unterschiedlichen Labels teilen, können in ContainerCreating hängen bleiben. Nodes ohne SELinux sind nicht betroffen.

  • SELinuxMount standardmäßig aktiv: Teilen sich privilegierte und unprivilegierte Pods ein Volume, setzen Sie seLinuxChangePolicy: Recursive.
  • EKS Auto Mode: Neue NodePools ohne consolidationPolicy nutzen ab 1.37 Balanced statt WhenEmptyOrUnderutilized.
  • Kubelet: Die Metriken container_cpu_load_average_10s und container_tasks_state entfallen, veraltete cAdvisor-Flags verhindern den Start, eventRecordQPS: 0 bedeutet jetzt kein Limit.
  • Neu: HPA Scale to Zero als Beta standardmäßig aktiv, DRA Device Taints und Metrics API metrics.k8s.io/v1 stabil.

Wo stehen AKS und GKE bei 1.37?

EKS ist damit bei 1.37 vor den anderen Hyperscalern für die breite Nutzung freigegeben. Google bietet 1.37 laut GKE Release Notes vom 2. Oktober 2026 nur im Rapid Channel an. Microsoft plant laut AKS-Kalender die GA für Oktober 2026.

Anbieter Status 1.37 (03.10.2026) Support-Ende 1.37
AWS EKS GA, alle Regionen 01.12.2027 Standard, 01.12.2028 Extended
Azure AKS Preview, GA geplant Okt 2026 Okt 2027, mit LTS Okt 2028
Google GKE nur Rapid Channel k. A.

Die Versionsstände aller 14 Anbieter zeigt unsere Vergleichsmatrix.

Was bedeutet das für Teams in Deutschland?

Für EKS-Kunden in Frankfurt ändert sich am Preis nichts, aber der Kalender wird enger. Wer auf 1.34 bleibt, zahlt ab 2. Dezember 2026 automatisch 0,60 statt 0,10 USD pro Stunde, denn Extended Support ist standardmäßig aktiv. Das sind rechnerisch 365 USD Mehrkosten pro Cluster und Monat bei 730 Stunden (eigene Rechnung).

Wer mehrere Hyperscaler vergleicht, sollte die Versionspolitik als Kriterium werten: EKS bietet 26 Monate pro Version, AKS 12 Monate plus optionales LTS. Die Kosten im Überblick stehen im Kostenvergleich Managed Kubernetes. Neue AKS-Funktionen wie AKS Flex Nodes ändern an der Versionspolitik nichts, gehören aber in dieselbe Upgrade-Planung. Parallel taktet Microsoft das Node-Image; die Fristen stehen in AKS Ubuntu 26.04 Preview. Wer statt EKS eine deutsche Plattform mit eigener Engine prüft, findet Dienste, Regionen und eine Beispielrechnung unter STACKIT Cloud. Wie sich SKE und die T Cloud CCE bei Control-Plane-Preis, SLA und Versionen unterscheiden, steht unter STACKIT vs T Cloud Kubernetes. Wer statt der Hyperscaler-Versionspolitik Sitz, C5 und Control-Plane-Preis vergleicht, findet die Einordnung unter souveräne Cloud Anbieter. Wer statt EKS Kubernetes auf OpenStack-Clouds in DACH prüft, findet plusserver, T Cloud Public und OVHcloud unter Kubernetes auf OpenStack. Wer die Control Plane auf eigener Ubuntu-Hardware statt bei AWS testen will, findet den Preview-Stand unter AKS auf Bare Metal.

Was sollten Sie jetzt tun?

Prüfen Sie zuerst Cluster auf 1.34 und planen Sie deren Upgrade vor dem 2. Dezember 2026. Ein Sprung pro Minor-Version ist Pflicht. Testen Sie 1.37 zunächst in einer Nicht-Produktionsumgebung mit Blick auf SELinux und Monitoring. Wer 1.37 auf einer selbst betriebenen Distribution statt auf EKS fahren will, findet den Stand bei Talos Linux für Kubernetes. Wer statt des Versionssprungs prüft, ob ein Cluster überhaupt nötig ist, findet die Grenze in Docker Swarm vs Kubernetes. Wer EKS neben anderen Clustern zentral upgraden will, findet den Weg über die Kubermatic Kubernetes Platform. Wer 1.37 on premise mit EKS Anywhere statt mit EKS in der Cloud fahren will, findet Subskriptionspreise und Versionen unter Kubernetes on premise. Wer 1.37 als Managed-Dienst statt auf EKS sucht, findet den Versionsvergleich französischer Anbieter unter Scaleway vs OVH Kubernetes. Wann 1.34 bei 13 Managed-Anbietern endet und wer zwangsweise upgradet, zeigt der Vergleich Kubernetes Version Support.

  1. Versionen und Fristen abfragen: aws eks describe-cluster-versions --region eu-central-1.
  2. CSI-Treiber mit SELinux-Mount finden: kubectl get csidriver -o custom-columns=NAME:.metadata.name,SELINUXMOUNT:.spec.seLinuxMount.
  3. Dashboards und Alerts auf die entfallenen Kubelet-Metriken prüfen.
  4. Upgrade einer Testumgebung: aws eks update-cluster-version --name test-cluster --kubernetes-version 1.37.
  5. Node Groups nachziehen, sie werden nicht automatisch aktualisiert.

FAQ

Was kostet ein EKS-Cluster mit Kubernetes 1.37?

0,10 USD pro Stunde im Standard Support bis 1. Dezember 2027, rechnerisch 73 USD pro Monat. Danach im Extended Support 0,60 USD pro Stunde. Nodes und Traffic kommen hinzu.

Ist EKS 1.37 in Frankfurt verfügbar?

Ja. AWS nennt alle Regionen, in denen EKS verfügbar ist. eu-central-1 Frankfurt gehört dazu.

Wann endet der Standard Support für EKS 1.34?

Am 2. Dezember 2026. Danach wechselt der Cluster in den Extended Support, sofern Sie ihn nicht deaktiviert haben, und kostet das Sechsfache.

EKS vs. AKS: Wer unterstützt 1.37 länger?

EKS bis 1. Dezember 2028 inklusive Extended Support. AKS nennt im Kalender Oktober 2027, mit aktiviertem LTS Oktober 2028.

Kann ich ein Upgrade auf 1.37 zurückrollen?

Ja, innerhalb von 7 Tagen nach einem In-place-Upgrade auf die vorherige Minor-Version. Das nennt die EKS-Dokumentation.

Quellen

Quellen

  1. AWS What's New: Amazon EKS and Amazon EKS Distro now support Kubernetes version 1.37 (02.10.2026) (abgerufen 3. Oktober 2026)
  2. Amazon EKS User Guide: Kubernetes version lifecycle (abgerufen 3. Oktober 2026)
  3. Amazon EKS User Guide: Kubernetes versions standard support (abgerufen 3. Oktober 2026)
  4. Amazon EKS Pricing (abgerufen 3. Oktober 2026)
  5. Microsoft Learn: Supported Kubernetes versions in AKS (abgerufen 3. Oktober 2026)
  6. GKE Release Notes (02.10.2026) (abgerufen 3. Oktober 2026)

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